40% der Anleger investieren über 20.000 € in P2P-Plattformen

Eine neue Umfrage von der europäischen P2P-Plattform Robo.cash ergab, dass 2 von 5 Investoren 20.000 € oder mehr auf P2P-Plattformen halten, was trotz der Krise Vertrauen in das Segment zeigt. Die Tendenz wird von 79% der Befragten bestätigt, die ihre Erfahrungen mit der Pandemie als positiv oder neutral bezeichnen.

Die Studie zeigt, dass P2P-Anleger trotz der Covid-19-Pandemie, die den Markt und die Weltwirtschaft im Jahr 2020 erschüttert, keine Angst vor der zweiten Welle haben. 7% der Befragten geben an, dass sie mehr als 100.000 Euro in das Segment investiert haben, und noch 12% haben 50.000 bis 100.000 Euro angelegt. 21% der Befragten haben zwischen 20.000 und 50.000 Euro auf P2P-Plattformen. Mittlerweile haben 41% von 5.000 bis 20.000 Euro in das Segment investiert.

Auch die Anleger selbst bestätigen solche optimistischen Tendenzen, da die Mehrheit der Befragten - 79% - ihre Erfahrungen mit Investitionen in P2P während der Krise als positiv oder neutral einschätzt. Die Befragten erklären, dass obwohl sie Verluste erlitten haben, es aber geschafft haben, die Situation auszunutzen. Jeder zehnte Investor gibt an, mehr als erwartet verdient zu haben, und ein Fünftel der Befragten sagen, dass sie wertvolle Lehren daraus gezogen haben.

Analysten der Plattform kommentieren die Umfrageergebnisse wie folgt: „Die Krise in diesem Jahr hat P2P-Anleger dazu veranlasst, bei der Auswahl einer Plattform vorsichtiger und wählerischer zu werden. Infolgedessen fühlen sie sich jetzt sicherer, größere Beträge in Plattformen zu investieren, die ihre Kriterien für Zuverlässigkeit und Stabilität erfüllen. In unserer Umfrage im Mai gaben beispielsweise 43% der Anleger an, dass sie Plattformen mit eigenen oder anderen Kreditanbahnern gegenüber Plattformen mit Drittunternehmen bevorzugen, was die Tendenz bestätigt, bei P2P-Krediten nach Zuverlässigkeit und Stabilität zu suchen.“

2020-12-23